Verabredungen sind ein Zahlenspiel
Vielleicht erscheint es Dir ein bisschen krass, aber Frauen ins Bett (oder einen Mann ins Heim) zu kriegen ist wie verkaufen. Du verkaufst zwar keine Staubsauger oder ein anderes Produkt – aber Du verkaufst Dich!
Verkäufer wissen, dass sie sehr selten gleich beim ersten Kunden was verkaufen. Falls doch, war´s Glück, aber sie können nicht erwarten, dass es immer so einfach klappt.
Frank war seit einigen Jahren Verkäufer bei Xerox, USA. Er hat seine Vorgesetzten immer wieder zum Staunen gebracht, weil er immer wieder seine Verkaufsziele erreichte und sogar überschritt. Er war der beste Verkäufer von Kopiermaschinen bei Xerox. Seine Philosophie war ganz simpel. Er führte eine Statistik und die zeigte ihm, dass er bei 75 Kunden, die er anrief, vier wirklich interessierte hatte und von diesen kaufte einer. Anders als seine Kollegen, die nicht so erfolgreich waren, akzeptierte Frank einfach die Tatsachen. Er nahm es nicht persönlich, wenn die Leute den Hörer auflegten, nicht zu Hause waren oder ihn beschimpften. Er sah es einfach als ein Spiel an, bei dem er schließlich, unausweichlich, Erfolg hatte. Er brauchte nur dran zu bleiben, seine Anrufe zu machen, und früher oder später würde er einen verkaufen. Also blieb er dran, immer das Ziel vor Augen.
Seine Kollegen nahmen es persönlich, wenn sie abgewiesen wurden. Anstatt die unvermeidbaren Absagen vor dem unvermeidbaren Erfolg zu akzeptieren, verfingen sie sich im momentanen Misserfolg, fühlten sich miserabel und verloren das Ziel aus den Augen. Natürlich wurde auch Frank oft wütend und ärgerlich (niemals im Kundenkontakt!), wenn es nicht nach seinen Wünschen ging. Aber er war fähig, dran zu bleiben und sein Zahlenspiel zu spielen.
Der erfolgreiche Verführer weiß, dass er mit einer von zehn Mädchen, mit denen er flirtet, ausgehen wird und dass er mit einer von vieren, mit denen er ausgeht, im Bett landet. Er nimmt es nicht persönlich, wenn sie „Nein“ sagen, nicht zur Verabredung erscheinen, oder seine Annäherungsversuche ablehnen. Aber früher oder später hat er natürlich Erfolg.
Wenn Du anfängst, Deine Verführungskünste zu trainieren, werden Deine Erfolge wesentlich schlechter sein. Rechne besser damit, dass 30 Flirts zu vielleicht drei Zusagen führen. Rechne damit, dass von den dreien, die zusagen, vielleicht zwei tatsächlich erscheinen. Rechne damit dass von sechs Frauen mit denen Du ausgehst, vielleicht eine tatsächlich mit Dir ins Bett geht.
Es zählt einfach nicht, wenn sie „Nein“ sagen, solange Du weißt, dass Dein Durchhaltevermögen Deinen Erfolg unvermeidlich macht. Die Erfolge stärken Dein Selbstvertrauen, das es Dir das nächste Mal leichter macht, Erfolg zu haben.
Ich meine, Du solltest feinfühlig dafür sein, was Frauen sagen und tun, aber nicht beim Kennenlernen! Nicht am Beginn Deiner Treffen mit ihnen. Wenn ihr euch gerade kennen lernt, ist viel Feingefühl sexueller Selbstmord.
Am Anfang musst Du ein beispielloses männliches Ego sein, ein Macho wie er im Buche steht. Sei Dir bewusst, dass Du ein Geschenk Gottes für eine Frau bist. Fühlst Du Dich mal durch ihr „Nein“ verletzt, weißt Du, dass Du richtig egoistisch, aber nicht übermäßig egoistisch bist.
Sei Dir klar über
wenn Du Dich nach ihrem „Nein“ zwar verletzt aber immer noch toll fühlst, halten Frauen Dich zwar für egoistisch und für Macho aber sie haben auch eher Sex mit Dir, als mit denen, die sich entschuldigen.
Du musst immer dabei bleiben, Dein Vorgehen zu verfeinern. Dass Du Dich schlecht fühlst, wird Dir dabei nichts nützen. In der Anfangszeit des Kennenlernens hast Du keine andere Wahl, als bei Ablehnung dickfellig zu sein.
Du weißt inzwischen, Du hast ein „Nein“ weniger auf Deinem Weg zum Erfolg. Du bist wieder noch einen Schritt näher am „JA!“
Wann ich die nächste Schatzsuche! Gruppe mache? Im November geht’s los.

