Als Erfolgreicher (Verkäufer, Verführer, Bewerber...) weißt Du, dass Ablehnung der Schlüssel zum (sexuellen) Überfluss ist
Du kennst Sie jetzt schon eine Weile. Du bist schon ein paar Mal mit ihr ausgegangen. Und Du hast Lust auf sie. Aber was ist, wenn sie „Nein“ sagt? (Als anständige Frau wartest natürlich, dass er das Risiko eingeht, Dich zu fragen, und abgelehnt zu werden).
Moment, vielleicht bist Du gar nicht ausgegangen sondern Du siehst diesen Engel, diese wunderbare Frau, im Supermarkt. Das ist wahrscheinlich Deine einzige Chance, sie kennen zu lernen. Diese Gelegenheit kommt wahrscheinlich nicht wieder. Aber halt, was ist wenn sie „Nein“ sagt?
Also mal ganz von Anfang an. Eigentlich hast Du in so einer Situation nur aus einem einzigen Grund Angst: Du hast vor dem Schmerz und der Demütigung Angst, zurück gewiesen zu werden. Du misst einer Zurückweisung alle möglichen Bedeutungen zu: dass Du nicht gut genug bist, nicht attraktiv, dass Du niemals eine Frau kriegen wirst, dass irgendetwas an Dir nicht stimmt...
Jede Zurückweisung macht Dich wahrscheinlich nur noch weniger geneigt, es zu versuchen, eine anzusprechen. So bekommt die nächste Gelegenheit eine noch größere Bedeutung. Es wird noch schlimmer wenn Du wieder zurück gewiesen werden solltest. Diese Schleife dreht sich immer wieder in Deinem Kopf. Das Seltsame daran ist, dass wir uns dieser verkrüppelten Gedanken gar nicht richtig bewusst sind.
Du fügst Dir solche vorgestellten Peinigungen zu, dass Du Deine Potenz richtig lähmst. Du verhältst Dich so gelähmt, so zögerlich, dass Du gar nicht mehr richtig Du selbst bist. Und die Mädchen sind nicht dumm; die spüren Deine Zögerlichkeit. Sie wollen doch nicht dafür verantwortlich sein, dass Du Dich schlecht fühlst. Also sind sie nicht an Dir interessiert.
Du bist wahrscheinlich der Ansicht, dass Du die Situation ganz richtig einschätzt, wenn Du Dir zuerst einmal das Schlimmste ausmalst. Du irrst Dich!
Ein erfolgreicher „Stecher“ schätzt die Lage ganz anders ein. Für ihn ist eine Zurückweisung ein „Nein“ weniger auf seinem Weg zum unausweichlichen „Ja“ bei einer anderen.
Stell Dir folgende Situation vor. Du kaufst im Supermarkt ein. An der Kasse fragt Dich die hübsche Kassiererin: „Möchten Sie eine Plastiktüte?“ Du: „Um Gottes Willen, haben Sie nicht gehört, dass die Dinger gefährlich sind? Man kann da drin ersticken!“ Sie schaut Dich finster an. Du machst weiter: „Es regnet ja gar nicht, deshalb brauche ich auch nichts auf dem Kopf.“ Ihre einzigen Worte sind, ein wenig freundliches: „Vielen Dank, für Ihren Einkauf.“ Du denkst Dir Deinen Teil: „Die Kleine hatte keinen Humor. Vielleicht fühlt sie sich nicht gut. Vielleicht kannte sie ein Kind, das darin erstickte, wer weiß?“ Oder Du glaubst, dass Sie Dich nicht mochte: „Gut, dass ich das so schnell gemerkt hab. Sie hat mir erspart Zeit, mit ihr zu verschwenden. Ich konzentriere mich auf all die Frauen, die mich gut finden.“ Ein erfolgreicher Flirter erklärt sich die Situationen immer so, dass er sich gut fühlt. Das nächste „Ja“ kommt ja bestimmt.
Inzwischen ist Dir klar: ein erfolgloser Verlierertyp rutscht in die Depression. Der Erfolgreiche plant schon, wie er den Rest des Tages verbringt: „Was gibt’s zum Nachtisch?“ oder „Was gibt’s heute Abend im Fernsehen?“
Du handelst als Erfolgreicher bei einem Misserfolg immer nach dem gleichen Prinzip:
Eine Ablehnung hat nichts mit Deinem Selbstwertgefühl zu tun. Die Ablehnung hat was mit ihr zu tun oder mit den Umständen, nicht mit Dir.
Du lenkst Deine Gedanken auf irgendetwas, das Dir Freude bereitet.
Ich sehe immer wieder die Anzeige in San Fernando, Ca., vor mir: Sie verfehlen 100%ig ihr Ziel, wenn Sie nicht schießen (You miss 100% of the shots you don´t take).
Wann ich die nächste Schatzsuche! Gruppe mache? Im November geht’s los.
